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Kürzungen Verhindern - Forderung nach starken GAP-Budget an Bundeskanzler Merz

Mit großer Sorge blickt der Deutsche GrünlandVerband e.V. (DGV) auf die anstehenden Verhandlungen zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU für die Förderperiode 2028–2034. Berichte über geplante Budgetkürzungen von rund 25 Prozent schlagen in der Branche Alarm.
Grünland macht 28 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Deutschland aus und kann überwiegend nur durch Raufutterfresser wie Rinder, Schafe und Ziegen verwertet werden. Gleichzeitig erbringen die Betriebe unverzichtbare gesellschaftliche Leistungen: Sie sichern den Artenschutz, erhalten artenreiche Lebensräume, schützen Böden sowie das Klima und sichern die Landschaftspflege.
Unter dem EU-Leitmotiv „Öffentliches Geld für öffentliche Leistungen“ fordert der DGV zusammen mit uns, dem Verband der Mutterkuhhalter NRW e.V. und dem Bundesverband Berufsschäfer e.V. von der Bundesregierung:
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Gezielte Einkommensstützung: Ausrichtung der GAP-Mittel auf die Stärkung von intensiv und extensiv bewirtschafteter Weidetierhaltung.
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Priorisierung von Weidetierhaltern: Anerkennung der Betriebe als Schlüsselakteure bei Grünlandschutz, Biodiversität und Moorschutz/Wiedervernässung.
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Echte Honorierung: Sicherstellung, dass die Gelder für Nachhaltigkeit und Ökosystemleistungen direkt bei den wirtschaftenden Betrieben ankommen.
Damit Weidetierhaltung und regionale Wertschöpfung in Deutschland eine Zukunft haben, muss sich die Bundesregierung bei den Verhandlungen in Brüssel und bei der nationalen Umsetzung konsequent für ein starkes GAP-Budget einsetzen.
Positionspapier an den Bundeskanzler